Aus Digel wurde Tickle

Bild Erich Sommer 15.10.2008
Manfred Wandel vom Kusterdinger Geschichtsverein (links) zeigt Joey Tickle und seiner Gattin Sheila alte Bände im Kusterdinger Ortsarchiv. Bild Erich Sommer 15.10.2008

Joey Tickle erklärte Bürgermeister  Dr. Soltau, Ulrike Pfeil vom  Schwäbischen Tagblatt und Manfred Wandel , Vorstand des Geschichtsvereins Härten wie aus dem Namen Digel im amerikanischen Tickle wurde.

Grabstein von Johannes Digel (Dickel)
Grabstein von Johannes Digel (Dickel)

Sein Vorfahre Johannes Digel verließ Immenhausen um 1754 und ließ sich zuerst in Pennsylvania nieder, zog jedoch  später weiter nach  Orange Co. in North Carolina. Joey und seine Frau Sheila und ein befreundetes Ehepaar besuchten Gomaringen, Immenhausen und Kusterdingen auf ihrer Europareise im Oktober 2008.

Mitte September 2008 hatten Joey und ich den ersten Emailkontakt in dem er mich über den beabsichtigen Besuch in Europa informierte. Dank der Übung gelang es zumindest ein kleines Programm für ihn zusammenzustellen.

Nach dem Empfang in Rathaus durch Bürgermeister Dr. Soltau führte Manfred Wandel die Gäste durch den Klosterhof und das alte Rathaus in Kusterdingen. Dabei erklärte er den Gästen auch die damals üblichen Bestrafungsinstrumente, wie die Schandgeige, die im Museum ausgestellt ist  (bitte das Bild in der Zeitung beachten).  Außerdem konnte er in den alten Büchern Marx Digel 1554 in Immenhausen nachweisen, fand jedoch keine Angaben über den damaligen Wohnort.

In Immenhausen konnten sich die Gäste im Armenhaus eine Eindruck über die damaligen Verhältnisse verschaffen.

Auf dem Weg nach Salzburg machten die beiden dann in der Nähe von München Station, so dass wir uns dort zu einem gemütlichen Abendessen treffen konnten. Wir hatten viel Spaß zusammen.

Am 16.10.2008 erschien im Schwäbischen Tagblatt der Bericht von Frau Pfeil. Freundlicherweise haben Sie und Herr Sommer mir erlaubt, den Artikel und das Foto oben hier auf der Webseite zur Verfügung zu stellen.

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