Allgemeines

Wankheim ist die erste Gemeinde au der rechten Seite der B28 von Tübingen kommend. Angesichts der Nähe zu Tübingen zogen viele neue Leute nach Wankheim. Der Ortskern ist immer noch von großen Bauernhöfen dominiert. Wankheim wurde 1111 erstmals urkundlich erwähnt. Hartmuot de Wachein war Zeuge in Schaffhausen. In 1296 verkauften die Grafen Eberhard und Rudolf von Tübingen Wankheim an den Bürgermeister von Reutlingen, Albrecht Becht. In 1482 kaufte der Obervogt Georg von Ehingen  Wankheim über das Kloster  Bebenhausen. Im 17-ten Jahrundert war die Hälfte im Besitz von  Sophie Marie von Hohenfeld, die 1711 das Schloss Kreßbach gekauft hattele. In 1749 folgte die Familie Saint-André, die die Gemeinde bis 1885 regierten. Sie erlaubten auch den Israeliten, sich in Wankheim niederzulassen.

Johann Jacob Maz war der Erste, der 1760 nach Amerika auswanderte. In 1805 Wankheim wurde Wankheim Teil von  Württemberg.

Der Chor Wankheimer “Jakobuskirche” wurde von Clas Binder gebaut. Nach einem Feuer im Hauptteil  wurde die Kirche in 1781 wieder aufgebaut. Größere Renovierungen wurden in  1899, 1958 und 1997 vorgenommen.

In 1776 bekam die Jüdische Gemeinde das Recht sich im Ort niederzulassen. In 1807 wurde die erste jüdische Schule gebaut und 1833 folgte die Synagoge. In 1882 wurde die Jüdische Gemeinde aufgelöst, weil alle Juden in die größeren Städte rund um Stuttgart abgewandert waren.  Der jüdische Friedhof, der zwischen Wankheim und Kusterdingen  liegt kann nach vorheriger Absprache besucht werden.

Kemmler

Der erste erwähnte Kemmler in Wankheim ist Johannes Kemmler, geb. 1538. Von seiner Frau weiß man nur den Vornamen, Anna.

Ortsvorsteher:

Dr. Hannes Kurz
Obere Straße 24
72127 Kusterdingen-Wankheim
Telefon: +49 7071 33183
Website: http://kusterdingen.org/?user=gast&content=wankheim

Evangelische Kirche  in Wankheim

Pastor Christine Eppler & Dr. Matthias Burger
Gölzstr. 2
72127 Kusterdingen-Wankheim
Telefon: +49 7071 31962
Website: http://www.evangelische-kirchengemeinden-wankheim-jettenburg.de/

Die Kirchenbücher der evangelischen Kirche sind zwar vor Ort, sind aber nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Bücher wurden jedoch von der Evangelische Kirche Württenberg mikroverfilmt. Kopien dieser Filme sind auch über die Kirche der Mormonen zugänglich. Die Pfarrei beherbergt auch die Bücher der Evangelischen Kirchengemeinde in Jettenburg.

Nachnamen der Auswanderer

Alexander, Bauer, Beuter, Braun, Dessauer, Dirr , Entenmann, Fauser, Faußer, Frey, Früh, Gölz, Grauer, Haiber, Hirsch, Hoch, Hofmann, Hoß , Kaiser, Kaufmann, Kemmler, Koch, Kühbauch , Kuttler, Lang, Levi, Levisohn, Liebmann, Maz, Mazinger, Neher, Orthmann, Ott, Polak, Raiser, Rosenberger, Rosenstraus, Schäfer, Schall, Schettler, Schwarzkopf, Singer, Spiro, Trost, Walker, Welker


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